Nikolaustag ist nur für die Kinder, sondern auch für unsere Pfarrgemeinde ein wichtiges Datum. Obwohl wir nicht viel über den Hl. Nikolaus wissen, hat sich doch die Erinnerung an ihn in das Gedächtnis der Menschen eingegraben.

"Hilf uns auf die Fürsprache des heiligen Nikolaus in aller Not und steh uns bei in jeder Gefahr", hat es im Eröffnungsgebet geheißen. Dass er als Freund der Kinder, der Armen und der Bedrängten gesehen und angerufen wird, hängt mit den Taten des Bischofs zusammen, die von ihm berichtet werden und die in vielen Legenden zum Ausdruck kommen. Eine Legende, die auch auf dem Gewölbe unserer Pfarrkirche dargestellt ist, möchte ich erzählen: Drei Feldherren, auf Befehl des Kaisers Konstantin auf dem Weg nach Phrygien, treffen in Myra, das an der Südküste der heutigen Türkei liegt, mit dem Bischof Nikolaus zusammen. Sie werden Zeugen, wie der Kirchenmann ein schweres Verbrechen verhindert, indem er unschuldig zum Tod verurteilte Männer kurz vor der Hinrichtung durch sein Einschreiten befreit.

Diese drei Feldherren sehen sich nach der Rückkehr in die Hauptstadt Konstantinopel ihrerseits einer falschen Anschuldigung des Hochverrates ausgesetzt. Kaiser Konstantin will sie mit dem Tod bestrafen und lässt sie gefangen nehmen. Da erinnern sich die drei an den Bischof von Myra und flehen ihn durch inständiges Gebet um Hilfe an. Noch in derselben Nacht erscheint Nikolaus dem Kaiser Konstantin im Traum. Zu Tode erschrocken und beeindruckt von der Macht des Bischofs verfügt der Kaiser die Freilassung der drei Feldherren.

Viele Legenden variieren immer wieder dieses Thema: Nikolaus ist einer, der hilft in Not - wie bei der Hungersnot in Myra oder im Fall dreier verarmter Mädchen, denen er die fehlende Aussteuer besorgt, indem er drei Beutel Gold in ihr Schlafzimmer wirft. Der Bischof rettet aus Gefahr wie die Seeleute im Sturm.

Nikolaus war im frühen 4. Jahrhundert Bischof von Myra in Kleinasien. Von der antiken Hafenstadt Myra, dem heutigen Demre, gelangte man mit dem Schiff an der kleinasiatischen Küste entlang nach Nizäa, dem heutigen Iznik. Dort nahm Nikolaus im Jahr 325 am ersten Konzil der Kirche teil. Unter den Bischöfen, die die Beschlüsse des Konzils von Nizäa unterzeichneten, findet sich sein Name. Das erste Konzil bekräftigte, dass in Jesus Christus Gott selbst den Menschen nahe gekommen ist. Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Er ist die Brücke zwischen Gott und uns Menschen. Und an Nikolaus kann man ablesen, wie der Christ, der an einen menschenfreundlichen Gott glaubt, selbst Güte und Menschenfreundlichkeit ausstrahlen soll.

Der Hl. Nikolaus gehört in den Advent. Sein Fest weist schon auf die Geburt Jesu hin, in der uns die Menschenliebe Gottes erschienen ist, wie es in der Weihnachtsliturgie heißen wird. Der Hl. Nikolaus ist eine Ikone Jesu Christi und ein Bote der Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes.

Aktuelle Termine

14. Dez. 2017, 14:00 Uhr

PfarrEGG

Kinder-KUNTERBUNT
Eltern-Kind-Treff

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17. Dez. 2017, 09:30 Uhr

Pfarrkirche St. Nikolaus

Familiengottesdienst
3. Adventsonntag - Gaudete

mit Kinderliturgiekreis und Kinderchor Cantini
anschließend Pfarrcafé

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17. Dez. 2017, 19:00 Uhr

Pfarrkirche St. Nikolaus

Eucharistiefeier
am 3. Adventsonntagabend - Gaudete

Adresse

Pfarrbüro Hall in Tirol - St. Nikolaus
Bachlechnerstraße 3
A-6060 Hall in Tirol - Österreich
Tel.: +43 5223 57914 / Fax: DW -3

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